Der Renditerechner von IndustrialPortGebäudezertifizierung

Meinungen von Nutzern


Prof. Dr. Gerrit Leopoldsberger FRICS MAI

Jeder Versuch die Transparenz auf den Immobilienmärkten zu erhöhen ist begrüssen. Das „Renditekränzchen“ schließt für den Markt von Industrie- und Logistikimmobilien eine seit langem bestehende Lücke und trägt somit zur Professionalisierung der Branche bei.

Industrie-, Hallen- und Logistikimmobilien haben sich aus der Nische heraus zu einem bedeutenden Teil des Immobilienmarkts entwickelt. Trotzdem werden sie vom allgemeinen Marktresearch noch etwas stiefmütterlich behandelt. Mit der „Heatmap“ und dem „Renditekränzchen“ kann dieser Teilmarkt jetzt zu den übrigen Marktsegementen aufschließen. Nicht nur neue Marktteilnehmer können so entsprechende Objekte fundierter prüfen.

Positiv hervorzuheben ist insbesondere, dass nicht irgendwelche Renditeangaben lediglich zitiert werden, sondern das allen Auswertungen eine einheitliche und nachvollziehbare Berechnung zugrunde liegt.

Die Grundstückssachverständigengesellschaft Dr. Leopoldsberger + Partner ist europaweit mit der Wertermittlung von gewerblichen Immobilien beauftragt. Neben den klassischen Büro- und Handelsimmobilien werden schwerpunktmäßig auch Unternehmens- und Logistikimmobilien begutachtet.
Prof. Dr. Gerrit Leopoldsberger Frankfurt
Prof. Dr. Gerrit Leopoldsberger ist geschäftsführender Gesellschafter der Grundstückssachverständigengesellschaft Dr. Leopoldsberger + Partner
Vorstand des BIIS Bundesverband der Immobilien-Investment-Sachverständigen e.V.
Lehrtätigkeit an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)
Erich Huber Gutachter Immobilien
Dipl. Ing. FH Architekt, Dipl. Wirtschafts-Ing. und unabhängiger Gutachter in Augsburg
Von der IHK Schwaben ö.b.u.v. Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken.
Von DIA Zert der DIA Consulting AG nach DIN EN ISO/IEC 17024:2009 zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung (DIA).
1. Platz: Deutscher Gutachtenpreis 2015 – "Bewertung von Spezial-Immobilien".
1. Platz: Deutscher Gutachtenpreis 2017 – "Gutachter des Jahres".

Dipl. Ing. FH Architekt, Dipl. Wirtschafts-Ing. Erich Huber

Die Bewertung von Spezialimmobilien stellt immer wieder eine besondere Herausforderung sowie ein besonders hohes Maß an Verantwortung dar. Akribische Recherchen in Datenbanken, Bauakten, Grundbüchern, etc., verbunden mit zahlreichen Fachgesprächen mit Kolleginnen und Kollegen, schaffen letztendlich Lösungsansätze, die im Ergebnis durch Vertrauen und Akzeptanz des Gutachtenwerks belohnen.

Eine ganz besondere, gleichwohl auch einzigartige Plattform zur Datenrecherche auf höchster Fachebene bietet derzeit das Team um den Geschäftsführer Peter Salostowitz von IndustrialPort GmbH & Co. KG und der Hochschule Fresenius mit ihrer Heatmap als Instrument zur sachgerechten Einschätzung von Gewerbestandorten für Lager-, Produktions- und Logistikhallen.

Durch bundesweite Datenerhebungen nach einheitlichen und nachvollziehbaren Methoden, bis in die kleinsten Gemeinden hinein, steht jetzt ein Instrument zur Verfügung, welches bis dato schlichtweg nicht vorhanden war. Transparenz bildet in jedem Verkehrswertgutachten die tragende Säule zur Akzeptanz interessierter Kreise; was bisher häufig „sachverständigem Ermessen“ untergeordnet war, basiert nun auf belastbaren Daten der Heatmap.

Bereits seit 2014 arbeiten wir sehr erfolgreich mit dem von IndustrialPort GmbH & Co. KG veröffentlichten „Industrial-Compact Marktbericht“ sowie dem „Marktreport Industrieimmobilien - Hallen Typ A aus 2014 und Hallentyp C aus 2015“, welche die Initiatoren von IndustrialPort GmbH & Co. KG jeweils in Kooperation mit dem TÜV Süd veröffentlichten. Die Erweiterung des bestehenden Produktportfolios von IndustrialPort GmbH & Co. KG um die Ermittlung objektscharfer Renditen ist ein nun weiterer wichtiger Schritt in Richtung Transparenz. Deshalb werden wir Renditekränzchen.de durch unsere Teilnahme gern unterstützen und für unsere tägliche Arbeit nutzen.

Aus Sachverständigensicht liegt derzeit kein mit den Daten von IndustrialPort GmbH & Co. KG vergleichbarer Datenpool hinsichtlich Aktualität und Detailschärfe vor.


Matthias Pink

Daten sind wahrscheinlich die Schlüsselressource des 21. Jahrhunderts – für alle Wirtschaftsbereiche. In jedem Fall werden sie zunehmend wertvoller. Das gilt auch und vor allem für den Immobilienmarkt. Im Immobilien-Research bilden Daten die Grundlage für die Analyse und Interpretation von Marktentwicklungen und -strukturen. Ergo: Daten schaffen Transparenz. Davon profitieren nicht nur wir Immobilienberater, weil wir unsere Kunden auf Basis der Marktdaten noch besser beraten können, sondern alle Marktakteure. Für Investoren beispielsweise bedeutet eine höhere Transparenz ein geringeres Investitionsrisiko und kann sie vor Fehlinvestitionen bewahren. Banken können mit ihrer Hilfe ihr Finanzierungsrisiko besser einschätzen. Am Ende profitiert die Wirtschaft insgesamt von der Erhöhung des Transparenzniveaus. Das senkt die Transaktionskosten und führt zu einem effizienteren Einsatz knapper Ressourcen wie Zeit, Personal und Kapital.

Am Industrie- und Logistikimmobilienmarkt ist das Level an Intransparenz derzeit noch besonders hoch und insofern kann jede Maßnahme, die hier ansetzt, viel bewirken. Deshalb unterstützen wir eine Initiative wie die von IndustrialPort, die das Transparenzdefizit beheben möchte, ausgesprochen gerne, zumal wir selbst im Rahmen unserer Marktforschung, Bewertung und Beratung von den bereitgestellten Daten profitieren.

Matthias Pink Savills
Matthias Pink verantwortet seit 2008 die Marktforschung bei Savills Deutschland, seit 2015 als Director / Head of Research.
Der diplomierte Geograph Matthias Pink und sein Team von Savills Deutschland berichten laufend über die Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt und beleuchten in Analysen und Studien aktuelle Fragestellungen sowie langfristige Trends. Auf immobilienwirtschaftlichen Veranstaltungen hält er regelmäßig Vorträge zu diesen Themen und ist zudem seit 2012 Dozent an der ADI Akademie der Immobilienwirtschaft.

Kathrin Fuhrmann

Durch die Etablierung der Assetklasse Industrie-/Logistikimmobilie bei nationalen und internationalen Investoren, spielt das Thema Transparenz auch in diesem Immobiliensegment eine immer größere und entscheidendere Rolle. Die Zugrundelegung von repräsentativen Marktdaten ist für Investitionsentscheidungen und die Finanzierbarkeit der Objekte unumgänglich geworden. Um im Einzelfall, gerade an B- und C-Standorten, aussagekräftige Daten und Marktzahlen zu erhalten, ist in der Regel ein nicht unerheblicher Rechercheaufwand notwendig. Mit der Erstellung der „Heatmap“ und der Schaffung der Plattform „Renditekränzchen“ wird es Marktteilnehmern zukünftig möglich sein, in kurzer Zeit verlässliche Daten als Grundlage in ihre Entscheidungen mit einfließen zu lassen.

Seit Gründung im Jahr 2007 konzentriert Alpha Industrial - als Projektentwickler, Investor und Assetmanager -seine gesamten Aktivitäten auf den Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobiliensektor. Die Ge­schäfts­aktivitäten umfassen den Erwerb, die Entwicklung und laufende Management von Lo­gi­stik- und Gewerbe­immobilien über deren gesamten Lebenszyklus. Dies vorwiegend auf dem deutschen, dem holländischen und seit 2016 auch auf dem österreichischen Markt.
Kathrin Fuhrmann
Kathrin Fuhrmann ist zuständig für Development & Acquisition bei Alpha Industrial
Christoph Barth ENTEGA
Christoph Barth ist Verantwortlicher für das Beratungsgeschäft bei ENTEGA in Darmstadt
Herr Barth ist bei ENTEGA Energie GmbH für das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft verantwortlich, mit Fokus auf Industrie, Mittelstand und Gewerbe. Zu den Kompetenzfeldern gehören Managementsysteme, Effizienzprojekte, Datenmonitoringsysteme, Optimierung von Energienebenkosten, Energiebeschaffung, sowie die Organisation von Energieeffizienznetzwerken. Zu seinen Kunden gehören Handels- und Logistikunternehmen, Lebensmittelindustrie, Chemieindustrie, Automobilzulieferer, Papierindustrie, Glashersteller, Metall- und Kunststoffverarbeiter, Rechenzentren aber auch viele Energiedienstleister und -versorger aus ganz Deutschland.
ENTEGA unterstützt Geschäftskunden dabei, Ökoenergie bezahlbar bereitzustellen und möglichst effizient damit umzugehen. Heute ist ENTEGA einer der erfolgreichsten Ökoenergieanbieter Deutschlands und bietet eine große Auswahl an intelligenten Energiedienstleistungen an.

Christoph Barth

Die Bewertung von Spezialimmobilien stellt immer wieder eine besondere Herausforderung sowie ein besonders hohes Maß an Verantwortung dar. Akribische Recherchen in Datenbanken, Bauakten, Grundbüchern, etc., verbunden mit zahlreichen Fachgesprächen mit Kolleginnen und Kollegen, schaffen letztendlich Lösungsansätze, die im Ergebnis durch Vertrauen und Akzeptanz des Gutachtenwerks belohnen.

Bei der qualitativen und quantitativen Analyse von Standorten mit Bestandsimmobilien, aber auch bei der Bewertung und Auswahl von zukünftigen Standorten sind die Nebenkosten - und hier insbesondere auch die Energiekosten - ein entscheidender Faktor. Bei letzteren sind die reinen „Commoditiy-Kosten“ (Energiemenge, Energiepreis) von den „energiebedingten Nebenkosten“ zu unterscheiden. Diese energiebedingten Nebenkosten, bestehend aus:

  • Energiesteuern,
  • Energieabgaben,
  • Energieumlagen, und
  • Energienetzentgelten
  • streuen signifikant stark innerhalb von Deutschland, von Region zu Region und Gemeinde zu Gemeinde. Während man die reinen Commodity-Kosten durch einen besonders preiswerten Lieferanten und eine passende Beschaffungsstrategie optimieren kann, ist die Verbesserung der energiebedingten Nebenkosten ungleich schwerer. Deren Optimierung ist aber essentiell für den langfristigen Erhalt der Attraktivität eines Standortes oder einer Immobilie im Hinblick auf dessen Nebenkosten. Denn die schnelle Vermarktbarkeit und hohe Drittverwendungsfähigkeit einer Liegenschaft – also der Umstand, dass der Standort und die Immobilie für einen großen Kreis an potentiellen Nutzern interessant ist - ist im Endeffekt entscheidend für die Höhe der Rendite.

    Somit kommt dem Zugang zu möglichst aktuellen, geocodierten Nebenkostendaten für Immobilieneigentümer, aber auch -nutzer und -verwalter eine neue Bedeutung zu. Der Einbau dieser Daten in das Rendite-Radardiagramm erfüllt genau diese Bedürfnisse nach aktuellen, belastbaren und benchmarkfähigen Datenlieferungen bzw. Visualisierungen.

    Ohne diese Daten sind die „total cost of ownership or renting“ einer Liegenschaft an einem spezifischen Standort nicht oder nur sehr ungenau definierbar. Standortentscheidungen für die durchaus flächen- und energieintensive Logistikindustrie können dadurch besser begründet und schließlich getroffen werden.

    Durch den direkten Zugriff auf das Expertenwissen von ENTEGA werden Kunden in die Lage versetzt, Potentiale durch individuelle Standortoptimierungen, Energieeffizienzsteigerungen oder der Nutzung einer der zahlreichen Ausnahmetatbestände bei den energiebedingten Nebenkosten aktiv zu beeinflussen.


    Heike Henrich

    BEOS hat in 2013 die Initiative Unternehmensimmobilien mitgegründet, um regelmäßige aktuelle Marktinformationen über diese neue Assetklasse zu veröffentlichen. Gemeinsames Ziel ist es, die Transparenz in diesem Marktsegment zu verbessern. Das Renditekränzchen ist eine weitere Initiative - BEOS unterstützt diese natürlich – mit dem Ziel die Transparenz im deutschen Immobilienmarkt insbesondere im Bereich der Industrieimmobilien zu verbessern. Die differenzierten Objektdaten der teilnehmenden Unternehmen – Von den Besten für die Besten - bilden die solide Grundlage für verlässliche Vergleichsrenditen.

    Die BEOS AG ist ein unabhängiger Investment Manager mit Hauptsitz in Berlin sowie weiteren Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart. 1997 gegründet, bearbeitet das Unternehmen heute mit einem interdisziplinären Team von über 128 Mitarbeitern einen Bestand von 68 gewerblichen Immobilien, mit über 880 Mietern, einer Mietfläche von über 2,3 Millionen Quadratmetern und einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 2,1 Milliarden Euro.
    Heike Henrich
    Heike Henrich ist Niederlassungsleiterin Rhein-Main der BEOS AG in Frankfurt am Main